Obwohl es eigentlich kaum was Einfacheres gibt, tun sich doch viele ziemlich schwer damit – mit dem Liebesbrief schreiben.
Man bekommt zwar gerne einen Liebesbrief, freut sich sehr darüber, verfasst aber nicht gerne selber einen. Warum eigentlich?
Weil man nicht weiss wie schreiben, was schreiben, wie anfangen und überhaupt. Und wenn man dann dies schon mal alles nicht weiss, dann lässt man es halt sein. Ist doch eigentlich schade, denn der Partner oder die Partnerin, sei das nun während dem ersten Verliebt sein oder später wenn daraus die grosse Liebe geworden ist, würde sich über den Liebesbrief bestimmt auch sehr freuen.
Einen Liebesbrief schreiben ist wirklich nicht schwierig.
Ein Muster für einen Liebesbrief habe ich natürlich nicht, denn schliesslich sollte jeder Liebesbrief einzigartig und persönlich sein, aber einige Tipps hätte ich schon.
Also, wie schreibt man einen Liebesbrief, einen schönen Liebesbrief:
• Stilvolles Briefpapier verwenden, nichts allzu buntes, oder gar kitschiges
• Mit einem Füllfederhalter schreiben, die Schrift wirkt dadurch viel schöner
• Schöne Worte wählen, unanständige Worte gehören nicht in einen Liebesbrief
• Ein Liebesbrief muss persönlich sein, also nicht von anderen schreiben lassen, den Liebesbrief selber schreiben
• Ehrlich bleiben, schmeicheln ist natürlich okay, aber nicht übertreiben
Ehrlich bleiben ist wirklich wichtig, niemand will was über schöne lange Beine oder grosse Augen lesen, wenn der Spiegel was anderes verrät. Und wer nun denkt der Füllfederhalter sei doch total veraltet, liegt nicht ganz richtig. Der Füllfederhalter als Schreibgerät hat noch lange nicht ausgedient, noch immer lässt er unsere Schrift schöner scheinen – und manche sind, so ganz nebenbei erwähnt, auch richtige Schmuckstücke. Der wertvollste Füllfederhalter soll übrigens mit Diamanten besetzt sein, und einen Wert von rund 120.000 Euro haben.
Dem Liebesbrief darf man übrigens gerne auch was beilegen, zum Beispiel eine getrocknete, gepresste Blume, oder sonst was, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Aufbau und Gliederung des Liebesbriefs
Ein klarer Aufbau hilft, Gedanken geordnet und wirkungsvoll auszudrücken. Kurz beginnen, Hauptteil mit Gefühlen und Erinnerungen schreiben und mit einem warmen Abschluss enden. So entsteht ein natürlicher Lesefluss.
Ein einfacher Leitfaden kann beim Schreiben unterstützen. Keine starren Regeln, aber eine Orientierung, damit der Brief nicht zu sprunghaft oder unstrukturiert wirkt.
- Anfang: eine freundliche Anrede und ein kurzer Einstieg, warum der Brief geschrieben wird
- Hauptteil: konkrete Beispiele und Gefühle beschreiben
- Schluss: Zusammenfassung der wichtigsten Botschaft und ein liebevoller Abschiedsgruß
Konkrete Erinnerungen und Bilder verwenden
Konkrete Szenen und kleine Details machen den Brief lebendig. Kurz beschreiben, wie ein gemeinsamer Moment erlebt wurde oder welche kleine Geste besonders berührt hat. Solche Bilder bleiben oft länger im Gedächtnis.
Auf Allgemeinplätze verzichten und stattdessen eigene Eindrücke schildern. Selbst einfache Alltagssituationen können viel über Verbundenheit aussagen, wenn sie ehrlich und bildhaft beschrieben werden.
Übergabe, Verpackung und Aufbewahrung
Überlegen, wie der Brief übergeben werden soll: persönlich, heimlich ins Postfach oder beiläufig verschenkt. Der Übergabemoment kann die Wirkung des Briefs verstärken, sollte aber zur Beziehungssituation passen.
Auch die Aufbewahrung ist wichtig, damit der Brief lange erhalten bleibt. Einen trockenen, geschützten Ort wählen und eventuell einen Umschlag oder eine kleine Hülle nutzen, damit das Papier nicht beschädigt wird.
Häufige Fragen
Wie fange ich am besten einen Liebesbrief an?
Ein individueller, persönlicher Einstieg ist besser als ein vorgefertigtes Muster.
Welches Papier und welche Schrift sollte ich verwenden?
Es wird vorgeschlagen, stilvolles Briefpapier zu verwenden, nichts allzu Buntes oder Kitschiges. Mit einem Füllfederhalter zu schreiben lässt die Schrift schöner wirken.
Sollte ich ehrlich sein oder lieber schmeicheln?
Ehrlich bleiben ist wirklich wichtig; schmeicheln ist zwar in Ordnung, aber nicht übertrieben. Niemand möchte unzutreffende Übertreibungen lesen.
Kann ich dem Liebesbrief etwas beilegen?
Ja, dem Liebesbrief darf man gerne etwas beilegen, zum Beispiel eine getrocknete, gepresste Blume. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.



