Eine ähnliche Nudelart soll es zwar schon vor tausenden von Jahren in China gegeben haben – die Spaghetti wie wir sie kennen, kommt aber aus Italien.
Spaghetti isst man aber längst nicht mehr nur in Italien, die sehr langen und sehr dünnen Nudeln kennt man mittlerweile weltweit.
Es gibt unzählige Spaghetti Varianten, es gibt so viele Spaghetti Rezepte, dass man vermutlich problemlos mehrere Wochen tagtäglich Spaghetti essen, und trotzdem jeden Tag eine neue Spaghetti Kreation geniessen könnte.
Die bekanntesten Spaghetti Gerichte sind aber:
• Spaghetti Napoli, mit Tomatensauce
• Spaghetti Bolognese, mit Tomatensauce und Hackfleisch
• Spaghetti Carbonara, mit Ei, Speck und Käse
• Spaghetti aglio e olio, mit Olivenöl und Knoblauch
• Spaghetti al pesto
Dann gibt es auch die vielleicht eher unbekannteren Spaghetti Gerichte wie:
• Spaghetti an Currysauce
• Spaghetti an Avocado-Sause
Und jede Menge Spaghetti Kreationen die sich irgendwo dazwischen befinden. Der Fantasie sind da beim Kochen wirklich keine Grenzen gesetzt.
Aber abgesehen von der Spaghetti-Sauce, wie kocht man Spaghetti? Das ist wirklich ausgesprochen einfach:
• Salzwasser in einem sehr grossen Topf zum kochen bringen
• Spaghetti dazu geben
• Kochen lassen bis sie al dente, also noch bissfest, sind
• Abschütten, mit der gewünschten Sauce mischen, fertig
Man sollte die Spaghetti ganz kochen, das heisst nie vor dem Kochen brechen.
Um zu verhindern, dass die Spaghetti zusammen kleben, kann man sie nach dem Abschütten kurz mit kaltem Wasser übergiessen. Wenn man die Spaghetti allerdings sofort nach dem Abschütten mit einer Sauce mischt, erübrigt sich das.
Pastawasser zum Binden der Sauce
Beim Abschütten der Spaghetti etwas Kochwasser auffangen, bevor das Wasser ganz wegläuft. Das stärkehaltige Wasser hilft, Sauce und Nudeln geschmeidig zu verbinden, ohne die Sauce zu verwässern.
Beim Mischen von Sauce und Spaghetti nach und nach kleine Mengen des Kochwassers zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dadurch haftet die Sauce besser an den Nudeln und erhält mehr Glanz.
- Nur einige Esslöffel aufbewahren, nicht den ganzen Topfinhalt.
- Kochwasser erst am Ende verwenden, um Konsistenz und Geschmack zu kontrollieren.
Aufbewahrung und Wiedererwärmen von Spaghetti
Gekochte Spaghetti lassen sich im Kühlschrank luftdicht verpackt einige Tage aufbewahren. Vor dem Einpacken am besten vollständig abkühlen lassen, damit kein Kondenswasser entsteht.
Zum Erwärmen Spaghetti kurz in eine Pfanne mit etwas Sauce oder einem Spritzer Wasser geben und bei mittlerer Hitze durchschwenken. So bleiben die Nudeln geschmeidig und trocknen nicht aus.
- Alternativ kurz in heißem Wasser oder in der Mikrowelle erwärmen, dabei gelegentlich umrühren.
- Sauce und Nudeln getrennt lagern, wenn länger aufgehoben werden soll, um Geschmack und Textur zu erhalten.
Alternative Nudelsorten und Anpassung der Kochzeit
Spaghetti gibt es in verschiedenen Varianten wie Vollkorn oder aus alternativen Mehlsorten. Diese Sorten haben oft eine andere Textur und benötigen beim Kochen eventuell mehr oder weniger Zeit.
Beim Wechsel der Nudelsorte die Packungsangabe als Orientierung nutzen und während des Kochens testen, damit das Ergebnis bissfest bleibt. Bei dicken oder gefüllten Varianten auf besondere Garzeiten achten.
- Dünnere Nudeln brauchen weniger Zeit, dickere mehr.
- Bei glutenfreien Alternativen beim Abgießen vorsichtig sein, da sie leichter zerfallen können.
Häufige Fragen
Woher stammen Spaghetti?
Spaghetti wie wir sie kennen kommen aus Italien, auch wenn es ähnliche Nudeln bereits vor tausenden von Jahren in China gegeben haben soll. Heute kennt man die langen dünnen Nudeln weltweit.
Wie kocht man Spaghetti richtig?
Salzwasser in einem sehr großen Topf zum Kochen bringen, Spaghetti dazugeben und kochen, bis sie al dente, also noch bissfest, sind. Anschließend abschütten und mit der gewünschten Sauce mischen.
Sollte man Spaghetti vor dem Kochen brechen?
Nein, man sollte die Spaghetti ganz kochen und sie niemals vor dem Kochen brechen. Danach werden sie einfach gekocht und abgeschüttet.
Wie verhindert man, dass Spaghetti zusammenkleben?
Um Zusammenkleben zu verhindern, kann man die Spaghetti nach dem Abschütten kurz mit kaltem Wasser übergießen. Wenn die Spaghetti jedoch sofort nach dem Abschütten mit einer Sauce gemischt werden, ist das Übergießen nicht nötig.



