Welche Tänze gibt es

Welche Tänze gibt es

Getanzt wurde schon vor Tausenden von Jahren, so kannte man beispielsweise schon im Alten Ägypten den Tanz, rituelle Tänze die allerdings nicht vom Volk, sondern nur von ausgewählten Tänzern getanzt wurden.

Heute kann tanzen Beruf oder Sport, Vergnügen oder in manchem Fällen auch eine Form einer Therapie sein. Tanzen kann jeder, mehr oder weniger gut.

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Tanzen ist immer Bewegung zu Musik, manchmal sind es verschiedene Figuren, manchmal eine Abfolge festgelegter Schritte und manchmal – wenn man zum Vergnügen tanzt – auch einfach nur spontane Bewegungen, zu welchen uns die Musik inspiriert.

Tanzen kann man alleine, als Paar oder in Gruppen.

Es gibt viel mehr Tänze als man vielleicht meinen könnte. Aber welche Tänze gibt es überhaupt?

Nachfolgend eine Liste mit Tänzen, die uns mehr oder weniger bekannt erscheinen mögen. Es sind: alte Tänze, neue Tänze, moderne Tänze – aber auf keinen Fall alle Tänze:

• Balboa, gehört zu den Swing-Tänzen
• Bolero, spanischer Tanz
• Boogie-Woogie, gehört zu den Swing-Tänzen, ist auch ein Turniertanz
• Bossa Nova, Paartanz kann aber auch einzeln getanzt werden
• Bourrée, französischer Volkstanz, früher Hoftanz
• Calango, brasilianischer Tanz
• Cachucha, spanischer Tanz
• Calypso, aus der Karibik
• Cancan, französischer Tanz, wird noch heute in Varietés in Frankreich aufgeführt
• Canarie, soll ursprünglich von den Kanarischen Inseln, kam er später nach Spanien und dann nach Italien
• Cha-Cha-Cha, Paartanz aus Kuba
• Chacarera, Volkstanz aus Argentinien
• Chaconne, Volkstanz aus Spanien
• Charleston, benannt nach der gleichnamigen Hafenstadt in South Carolina
• Chica, ein ursprünglich südafrikanischer Tanz
• Cueca, chilenischer Nationaltanz
• Discofox, setzt sich aus verschiedenen Tänzen zusammen
• Eleno mome, ein Folkloretanz aus Bulgarien
• Fandango, Tanz aus Spanien
• Farandole, Volkstanz aus Frankreich
• Flamengo, aus dem Süden Spaniens, aus Andalusien
• Foxtrott, Paartanz aus Amerika
• Gummistiefel-Tanz, ursprünglich aus Afrika, gilt er als Vorläufer des Stepptanzes
• Habanera, Tanz aus Kuba
• Hula, Tanz aus Hawaii
• Jive, Paartanz und Turniertanz
• Jumpstyle, Gruppentanz kann aber auch einzeln getanzt werden
• Kalamatianos, Volkstanz aus Griechenland
• Kasatschok, Tanz aus Russland
• Kontratanz, Gruppentanz ursprünglich aus England
• Lambada, Paartanz aus Brasilien
• Ländler, Gruppentanz oder Paartanz aus Deutschland, Österreich, Schweiz
• Lindy Hop, Paartanz aus den USA
• Line Dance, ursprünglich aus den USA
• Macarena, Modetanz verbunden mit dem gleichnamigen Lied von Los del Río
• Mambo, Paartanz aus Kuba
• Marinera, Paartanz aus Peru
• Mazurka, Volkstanz aus Polen
• Merengue, Paartanz aus der Dominikanischen Republik
• Orientalischer Tanz, auch Bauchtanz, Solotanz aus Ägypten
• Paso Doble, Paartanz aus Spanien
• Polka, Volkstanz aus Tschechien
• Quickstep, Paartanz aus den USA
• Rock ‚n‘ Roll, Paartanz oder Showtanz aus den USA, mit akrobatischen Einlagen
• Rumba, Paartanz aus Kuba
• Salsa, Paartanz aus der Karibik
• Samba, Paartanz aus Brasilien
• Schuhplattler, Volkstanz aus Bayern
• Shimmy, Gesellschaftstanz aus den USA
• Sirtaki, Volkstanz aus Griechenland
• Slowfox, Paartanz aus England
• Square Dance, Volkstanz aus den USA
• Swing, Paartanz aus den USA
• Tango auch Tango Argentino, Paartanz aus Argentinien
• Tarantella, Volkstanz aus Italien
• Twist, Paartanz aus den USA
• Wiener Walzer, Paartanz aus Österreich

Wie anfangen mit dem Tanzen

Erst einmal Klarheit über Ziele schaffen: Lernen für Freizeit, Fitness oder Wettkampf erfordert unterschiedliche Herangehensweisen. Kurse, Workshops oder Videoanleitungen können den Einstieg erleichtern. Eine Schnupperstunde hilft, den eigenen Geschmack und das passende Niveau zu finden.

Auf passende Kleidung und Schuhe achten: Bequeme Kleidung, die Bewegungsfreiheit erlaubt, und Schuhe mit geeignetem Sohlenmaterial verbessern das Lernen. Auf rutschige oder zu harte Sohlen verzichten, um Gelenke zu schonen.

Praktische Übungstipps für Technik und Koordination

Regelmäßig kurz üben ist oft effektiver als selten lange Einheiten. Aufwärmen vor dem Training vermindert Verletzungsrisiko und erhöht die Beweglichkeit. Kleine Übungsziele setzen, etwa Grundschritte, Haltung oder Rhythmusgefühl, und diese nacheinander festigen.

Folgende Übungen unterstützen Technik und Koordination:

  • Schrittfolgen langsam üben und dann allmählich beschleunigen
  • Vor einem Spiegel Haltung und Bewegungen kontrollieren
  • Mit Metronom oder Musik im gleichen Tempo trainieren, um das Taktgefühl zu schulen

Basisetikette bei Paartänzen und in Gruppen

Auf gegenseitigen Respekt und Abstand achten. Vorher kurz abklären, ob bestimmte Figuren gewünscht sind oder nicht. Rücksicht auf andere Tänzerinnen und Tänzer sowie auf den verfügbaren Raum ist wichtig, um Zusammenstöße zu vermeiden.

Weitere Verhaltensregeln, die das Miteinander erleichtern:

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  • Körperhygiene und passende Kleidung für sozialen Tanzbetrieb beachten
  • Beim Führen und Folgen klare, aber sanfte Signale geben
  • Bei Gruppenangeboten Wechseln und Einbinden anderer respektvoll handhaben

Häufige Fragen

Wer hat früher getanzt?

Schon vor Tausenden von Jahren wurde getanzt; im Alten Ägypten kannte man rituelle Tänze, die von ausgewählten Tänzern aufgeführt wurden. Diese rituellen Tänze wurden nicht vom Volk, sondern nur von bestimmten Personen getanzt.

Kann jeder tanzen?

Tanzen kann jeder, mehr oder weniger gut. Es kann als Beruf, Sport, Vergnügen oder sogar in manchen Fällen als Form der Therapie ausgeübt werden.

In welchen Formen kann getanzt werden?

Tanzen kann allein, als Paar oder in Gruppen stattfinden. Es gibt sowohl Solotänze als auch Paartänze und Gruppentänze in der aufgezählten Liste.

Enthält die Liste alle Tänze weltweit?

Die Liste nennt viele alte, neue und moderne Tänze, stellt aber ausdrücklich nicht alle Tänze dar. Sie zeigt Beispiele von Tänzen aus verschiedenen Ländern und Traditionen.

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