Irgendwann kommt wohl jeder Mensch an den Punkt wo er sich mit seiner Zukunft auseinander setzen muss, wo er sich die Frage stellt: Was soll ich werden?
Damit ist natürlich nicht gemeint, ob man ein guter Mensch oder ein schlechter Mensch werden will, sondern die Frage nach der beruflichen Richtung, welche man einschlagen möchte. Meist stellt sich die Frage schon in jungen Jahren, manchmal aber auch etwas später, weil man sich vielleicht nicht zufrieden fühlt und eine neue berufliche Richtung einschlagen möchte.
Was soll ich werden? Welchen Beruf soll ich wählen? Welche Berufe gibt es überhaupt?
Nebst den bekannten Berufen wie beispielsweise Sekretär, respektive Sekretärin, Friseur, respektive Friseurin, Verkäufer, respektive Verkäuferin oder Automechaniker, Schreiner und Lehrer oder Kindergärtnerin, gibt es eine unglaublich grosse Anzahl an weniger bekannten, aber nicht weniger interessanten und natürlich durchaus wichtigen Berufen. Da wären zum Beispiel: der Weber, der Tischler, der Raumausstatter, der Orgelbauer oder der Rettungssanitäter.
Eine grosse Auswahl lässt ja bekanntlich die Entscheidung etwas schwieriger werden.
Hat man aber erst mal eine kleine Auswahl an möglichen Berufen zusammen, stellt man sich meist auch die Frage nach den Verdienstmöglichkeiten. Wie viel kann man verdienen? Natürlich sollte das Geld nicht die wichtigste Rolle bei der Entscheidung spielen, aber so ganz ohne Bedeutung ist Geld halt auch nicht. Das Leben ist nun mal teuer, und nebst den normalen Lebenshaltungskosten und den Abgaben an den Staat, sollten man sich ja idealerweise auch noch einige Wünsche und Träume erfüllen können.
Trotzdem, wichtiger als das Gehalt ist die Freude an der Arbeit. Denn wer seine Arbeit mit Freude erledigt, erledigt sie gut. Wer seine Arbeit mit Freude erledigen kann, ist abends vermutlich zufriedener und glücklicher und hat gar nicht so viele Träume die er sich noch erfüllen muss.
Eigene Fähigkeiten und Interessen analysieren
Vor einer Entscheidung hilft eine ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen Stärken. Fähigkeiten können handwerklich, sprachlich, technisch oder sozial sein. Interessen zeigen, wo Zeit gerne investiert wird und welche Aufgaben motivierend wirken.
Konkrete Fragen wie „Welche Tätigkeiten fallen leicht?“ oder „Bei welchen Aufgaben entsteht schnell ein Flow-Gefühl?“ machen die Analyse greifbar. Notizen zu vergangenen positiven Erfahrungen im Schul- oder Freizeitbereich helfen, Trends zu erkennen.
Praktische Erprobung und Informationsgewinn
Berufe lassen sich am besten durch eigenes Ausprobieren kennenlernen. Kurzzeitpraktika, Schnuppertage oder Hospitationen geben Einblick in den Alltag verschiedener Tätigkeiten. Dabei zeigt sich oft, ob das Arbeitsumfeld und die Aufgaben passen.
Zusätzlich können Gespräche mit Berufspraktikern, Berufsberatern oder Ausbildern nützliche Informationen liefern. Fragen zu typischen Aufgaben, Arbeitszeiten, Ausbildungspfaden und Alltagssituationen klären viele offene Punkte.
- Praktikum oder Schnuppertag vereinbaren
- Berufsbilder in Gesprächen und Gesprächen vor Ort erkunden
- Konkrete Aufgaben selbst ausprobieren
Weiterbildung, Schulische und berufliche Wege planen
Nach einer ersten Orientierung folgt die Planung des Weges. Dabei helfen Informationen zu Ausbildungswegen, schulischen Alternativen und Möglichkeiten zur Weiterbildung. Flexibilität ist wichtig: Karrierewege können später angepasst oder ergänzt werden.
Ein realistischer Plan enthält kurze Etappen mit klaren Zielen, wie das Absolvieren einer Ausbildung, das Sammeln praktischer Erfahrung oder das Erlernen zusätzlicher Fähigkeiten. Kleine Schritte reduzieren Unsicherheit und schaffen Fortschritt.
Häufige Fragen
Was bedeutet die Frage „Was soll ich werden“?
Die Frage bezieht sich auf die berufliche Richtung, die man einschlagen möchte, nicht darauf, ob man ein guter oder schlechter Mensch sein will. Es geht also darum, welchen Beruf man wählen soll.
Wann stellt man sich diese Frage meist?
Meist stellt sich die Frage schon in jungen Jahren, manchmal aber auch später, wenn man sich nicht zufrieden fühlt und eine neue berufliche Richtung einschlagen möchte. Jeder Mensch kommt irgendwann an den Punkt, sich mit seiner Zukunft auseinanderzusetzen.
Neben bekannten Berufen wie Sekretär(in), Friseur(in), Verkäufer(in), Automechaniker, Schreiner, Lehrer oder Kindergärtnerin gibt es eine große Anzahl weniger bekannter Berufe wie Weber, Tischler, Raumausstatter, Orgelbauer oder Rettungssanitäter. Die große Auswahl macht die Entscheidung oft schwieriger.
Sollte das Gehalt die wichtigste Rolle bei der Berufswahl spielen?
Das Geld sollte nicht die wichtigste Rolle spielen, auch wenn es nicht ohne Bedeutung ist, weil das Leben teuer ist und man Wünsche erfüllen möchte. Trotzdem ist wichtiger als das Gehalt die Freude an der Arbeit, denn wer mit Freude arbeitet, erledigt sie gut und ist abends zufriedener und glücklicher.



