Was gibt es für Tiere

Was gibt es für Tiere

Bei Tieren denken wir erst mal an Hunde und Katzen, Elefanten, Tiger und Löwen, also an Säugetiere. Zu den Tieren zählen aber, und das erstaunt uns noch nicht wirklich, sehr viel mehr, so beispielsweise, die Vögel, die Fische und auch die Reptilien. Erstaunlicher wird es hingegen, wenn wir erfahren, dass auch Schwämme und Seerosen zu den Tieren gehören. Noch erstaunlicher dürfte sein: Auch der Mensch ist genaugenommen ein Tier.

Es gibt also viel mehr Tiere, als wir vermuten würden. Aber was gehört nun alles ins Reich der Tiere, was gibt es für Tiere auf der Welt?

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Zu den vielzelligen Tieren, oder auch mehrzelligen Tieren, gehören einige Millionen Arten. Rund 1,2 Millionen Arten sind bekannt, man rechnet, dass es in Wirklichkeit 10 bis 20 Millionen Arten sein könnten.

Zu den vielzelligen Tieren gehören beispielsweise folgende Tierstämme:

• Schwämme
• Scheibentiere
• Gewebetiere

Zu den Wirbeltieren (gehören zu den Gewebetieren), gehören vermutlich die meisten der uns bekannteren Tierarten, wie:

• Schleimaale (mit rund 60 Arten)
• Neunaugen (mit rund 40 Arten)
• Kiefermäuler (mit rund 54.000 Arten, gehören rund 99.9 % aller Wirbeltiere zu den Kiefermäulern)

Die uns bekanntesten Tiere gehören also zu den Kiefermäulern:

• Die Knorpelfische (mit über 1.100 Arten)
• Die Knochenfische (mit rund 26.000 Arten)
• Die Landwirbeltiere (über 30.000 Arten)

Zu den Landwirbeltieren gehören auch die Säugetiere. Und nun sind wir also bei den allgemein bekannten Tieren angekommen. Die Säugetieren (rund 5.500 Arten) werden unterteilt in:

• Kloakentiere
• Beutelsäuger
• Höhere Säugetiere

Zu den Höheren Säugetieren (sie werden in 20 Ordnungen) eingeteilt, gehören die uns bekannten Tiere, wie:

• Elefanten (gehören zu den Rüsseltieren)

• Seekühe

• Ameisenbären (gehören zu den Zahnarmen)

• Spitzhörnchen

• Gorilla (gehören zu den Primaten, zur Familie der Menschenaffen)

• Orang-Utan (gehören zu den Primaten, zur Familie der Menschenaffen)

• Mäuse (gehören zu den Nagetieren)

• Ratten (gehören zu den Nagetieren)

• Murmeltiere (gehören zu den Nagetieren)

• Hasen (gehören zu den Hasenartigen)

• Pfeifhasen (gehören zu den Hasenartigen)

• Igel (gehören zu den Insektenfresser)

• Maulwurf (gehören zu den Insektenfresser)

• Flughunde (gehören zu den Fledertieren)

• Fledermäuse (gehören zu den Fledertieren)

• Schuppentiere

• Hunde (gehören zu den Raubtieren, zu den Hundeartigen Raubtieren)

• Katzen (gehören zu den Raubtieren, zu den Katzenartigen Raubtieren)

• Bären (gehören zu den Hundeartigen Raubtieren)

• Nashorn (gehören zu den Unpaarhufern)

• Pferde (gehören zu den Unpaarhufern)

• Schweine (gehören zu den Paarhufern)

• Schafe (gehören zu den Paarhufern)

• Kamele (gehören zu den Paarhufern)

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• Giraffen (gehören zu den Paarhufern)

• Delfine, wie alle Wale (gehören zu den Walen

Lebensräume und Anpassungen

Tiere leben in sehr unterschiedlichen Lebensräumen: in Wäldern, auf Wiesen, in Süßwasser, im Meer, in Wüsten oder in Bergregionen. Jeder Lebensraum stellt spezielle Anforderungen an Nahrung, Temperatur, Wasser und Schutz vor Feinden.

Tiere haben zahlreiche Anpassungen entwickelt, um in ihrem Lebensraum zu überleben. Dazu gehören Körperformen, Fell- oder Hautfarben zur Tarnung, spezielle Sinnesorgane oder Verhaltensweisen wie Winterschlaf oder Wanderungen.

  • Beobachtungs-Tipp: auf typische Merkmale achten wie Körperbau, Fortbewegungsart oder Lautäußerungen, um Lebensraum und Anpassung zu erkennen.
  • Hinweis: Lebensraumveränderungen beeinflussen Tiere stark; viele Arten reagieren durch Verlagerung, Anpassung oder Rückgang.

Nahrung und ökologische Rolle

Tiere erfüllen unterschiedliche Funktionen im Ökosystem: als Pflanzenfresser, Fleischfresser oder Allesfresser sowie als Zersetzer. Diese Rollen sind in Nahrungsketten und Nahrungspyramiden organisiert, wodurch Energie und Nährstoffe weitergegeben werden.

Die ökologische Rolle beeinflst das Gleichgewicht eines Lebensraums. Räuber regulieren die Zahl von Beutetieren, Pflanzenfresser beeinflussen Vegetation, und Aasfresser sowie Bodenbewohner tragen zur Zersetzung und Nährstoffkreisläufen bei.

  • Praktischer Hinweis: beim Beobachten auf Fressspuren achten, wie Fraßspuren an Pflanzen oder Kot, um die Ernährung einer Art einzuordnen.
  • Merke: Veränderungen in einer Artpopulation können Kettenreaktionen im ganzen Ökosystem auslösen.

Tiere beobachten und schützen

Zum Schutz von Tieren beitragen kann jeder durch einfache Maßnahmen im Alltag: Lebensräume pflegen, auf Müll verzichten, geeignete Pflanzen im Garten fördern oder Nisthilfen anbringen, ohne natürliche Strukturen zu zerstören.

  • Praktische Tipps für Beobachtungen: ruhig und geduldig sein, Fernglas verwenden, leise Wege wählen und beobachtete Orte nicht betreten.
  • Schutzmaßnahmen: auf Lichtverschmutzung und Lärm achten, invasive Pflanzen meiden und lokale Regeln für Naturschutzgebiete respektieren.

Häufige Fragen

Gilt der Mensch als Tier?

Ja, der Mensch ist genau genommen ein Tier. Er gehört zu den Säugetieren und damit zu den Landwirbeltieren.

Wie viele Tierarten gibt es?

Rund 1,2 Millionen Arten sind bekannt, tatsächlich könnte es nach Schätzungen 10 bis 20 Millionen Arten geben. Zu den vielzelligen Tieren zählen einige Millionen Arten.

Welche großen Gruppen gehören zum Tierreich?

Zum Tierreich gehören neben Säugetieren auch Vögel, Fische, Reptilien sowie überraschenderweise Schwämme und Seerosen. Viele bekannte Tiere gehören zu den Wirbeltieren, insbesondere zu den Kiefermäulern.

Welche Beispiele für Säugetiere gibt es?

Zu den Säugetieren gehören Kloakentiere, Beutelsäuger und höhere Säugetiere. Bekannte Vertreter der höheren Säugetiere sind unter anderem Elefanten, Gorillas, Mäuse, Hunde und Katzen.