Während der Sommerzeit werden die Uhren um eine Stunde nach vorne gestellt. Wir müssen also im Sommer eine Stunde früher aufstehen.
Grund für die Sommerzeit soll die bessere Nutzung des Tageslichts sein, weswegen diese im englischen auch Daylight Saving Time genannt wird.
Die Sommerzeit wurde nicht in allen europäischen Staaten gleichzeitig eingeführt.
So wurde sie beispielsweise in Deutschland und Österreich ab 1980 eingeführt, in der Schweiz hingegen erst im Jahre 1981. Die Schweizer Bevölkerung hatte sich erst gegen die Sommerzeit gewehrt, nach dem Chaos 1980 als die Schweiz sozusagen eine Zeitinsel inmitten ihrer europäischen Nachbarn all die Nachteile des nicht-anpassen-wollen zu spüren bekam, konnte sich die Regierung durchsetzen und entschied sich für die Einführung der Sommerzeit ab 1981.
Die Sommerzeit darf aber nicht als verrückte Idee einer modernen Welt gesehen werden. Der Sommerzeit-Gedanke geht viel weiter zurück. Schon Benjamin Franklin soll im Jahre 1784 die Idee einer Sommerzeit gehabt haben. Man scheint sich allerdings nicht sicher zu sein, ob er dies auch wirklich ernst gemeint hatte. Erstmals wirklich eingeführt wurde die Sommerzeit in Deutschland im Jahre 1916. Später kam man wieder davon weg.
Seit 1980 gilt es nun aber alljährlich in Europa zweimal die Uhren umzustellen, und zwar zu einheitlichen Zeiten.
Erst stellte man Ende März von Normalzeit auf Sommerzeit, um dann Ende September die Uhren wieder von Sommerzeit auf Normalzeit zurück zu stellen.
Seit 1996 dauert die Sommerzeit einen Monat länger, bis Ende Oktober.
Gesundheitliche Auswirkungen
Die Umstellung der Uhr kann den Schlaf-Wach-Rhythmus stören. Viele Menschen benötigen einige Tage, bis sich der Körper an die neue Zeit angepasst hat.
Schlafmangel oder eine veränderte Schlafqualität können kurzfristig zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und einer erhöhten Fehleranfälligkeit führen. Besonders empfindliche Personen können stärker betroffen sein.
- Auf regelmäßige Schlafzeiten achten
- Vor dem Wechsel schrittweise den Schlafrhythmus anpassen
- Auf ausreichende Tageslicht- und Bewegungseinheiten achten
Praktische Vorbereitung vor der Umstellung
Eine gezielte Vorbereitung erleichtert die Anpassung. Kleine Veränderungen im Tagesablauf können helfen, den Übergang weniger belastend zu gestalten.
Elektronische Geräte stellen sich meist automatisch um, mechanische Uhren und manche Haushaltsgeräte müssen jedoch manuell angepasst werden.
- Uhren und Wecker überprüfen und gegebenenfalls anpassen
- Betten und Schlafraum aushorchen: Raumdunkelheit und Temperatur verbessern den Schlaf
- Schrittweise Schlafenszeiten in den Tagen vor der Umstellung ändern
Alltag und Technik nach der Zeitumstellung
Im Alltag können Termine und Fahrpläne von der Umstellung betroffen sein. Ein kurzer Blick auf Kalender und Buchungsbestätigungen nach dem Wechsel vermeidet Missverständnisse.
Technische Systeme wie Computer, Server und elektronische Zeiterfassung sollten geprüft werden, damit automatische Abläufe korrekt weiterlaufen.
- Kalender und Erinnerungen vergleichen
- Elektronische Geräte auf automatische Umstellung kontrollieren
- Bei Unsicherheit wichtige Termine noch einmal bestätigen
Häufige Fragen
Seit wann gibt es die Sommerzeit?
Erstmals wirklich eingeführt wurde die Sommerzeit in Deutschland im Jahre 1916. Seit 1980 gilt sie jedoch alljährlich in Europa mit einheitlichen Umstellzeiten.
Wer hatte die Idee zur Sommerzeit?
Der Sommerzeit-Gedanke geht weit zurück und soll schon von Benjamin Franklin im Jahre 1784 stammen. Es ist jedoch unsicher, ob er die Idee wirklich ernst gemeint hatte.
Warum wird die Sommerzeit eingeführt?
Grund für die Sommerzeit ist die bessere Nutzung des Tageslichts, weshalb sie im Englischen Daylight Saving Time genannt wird. Dadurch werden die Uhren im Sommer um eine Stunde nach vorne gestellt.
Wann werden die Uhren umgestellt?
Seit 1980 werden die Uhren in Europa zweimal jährlich umgestellt: Ende März von Normalzeit auf Sommerzeit und bis 1996 Ende September zurück auf Normalzeit. Seit 1996 dauert die Sommerzeit einen Monat länger und endet erst Ende Oktober.



